Sommerakademie
Kurse (28)
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Öl und Acryl
Von den Bildern der Impressionisten bis zur Moderne bildet das Thema „Licht und Atmosphäre“ immer wieder einen Schwerpunkt in der Malerei. In diesem Kurs wollen wir uns intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und verschiedene Lichtstimmungen und Farbklänge erforschen. Dazu werden wir uns Untermalungen, der Wirkung von Farbkontrasten und dem Thema „Farben mischen“ intensiv widmen, um Licht und Atmosphäre in einem Bild besser auszuarbeiten. Farbtheorie und Symbolik der Farbe werden ebenfalls vorgestellt. Zudem wird die Technik der Pleinairmalerei (das Malen draußen direkt vor Ort) vorgestellt. Diese Technik macht Spaß und stellt einen doch auch immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Impressionisten malten draußen, um die besonderen Lichtverhältnisse unmittelbar einzufangen.
Das Malen vor Ort wird Ihre Arbeiten im Atelier bereichern. Wir arbeiten mit Acryl, wasservermalbarer Ölfarbe oder echter Ölfarbe, zu den Maltechniken gibt es eine grundlegende Einführung.
Für die echte Ölfarbe werden alternative Lösungsmittel vorgestellt, die das Malen drinnen und draußen ermöglichen.
Pastellmalerei
Das Stillleben gehört zu den ältesten Sujets der Kunst und reflektiert seit Jahrtausenden den kulturellen Stand einer Gesellschaft. Dabei ging es immer – neben der repräsentativen Darstellung bloßer Materialität – um die Visualisierung der Vergänglichkeit. Das Pastell scheint in seiner Verbindung von Zeichnung und Malerei wie geschaffen für die bildnerische Gestaltung der erzählerischen Flüchtigkeit des Lebens. Linie und Fläche und deren fruchtbarer Dualismus führt der Kurs mit ausführlichen Demos vor Augen: Farbauftrag, Malgründe, Farbmischung, Tonwertstudien, Farbkontraste, Grauwerte, Lichtführung, Komposition.
Dinge des Alltags werden mit Ihrem mitgebrachten Lieblingsgegenstand künstlerisch thematisiert und vor Ort zu einem Bild komponiert.
Hochdruck-Holzschnitt
Der Holzschnitt ist eine Technik, die ein langsames Arbeiten erfordert und zur Entschleunigung führt. Innerhalb einer Kurswoche können verschiedene Aspekte erprobt werden: das Arbeiten mit Linien, das Reduzieren auf Schwarz-Weiß, der Einsatz von Flächen sowie das Drucken mit Farbüberlagerungen.
Nach einer Einführung in Material und Werkzeug entwickeln Sie Ihren eigenen Zugang zum Holz- oder Linolschnitt.
Skizzenbücher können als Ausgangspunkt dienen.
Die Technik der »Verlorenen Form« ermöglicht ein erstes Arbeiten mit Farbschichten. Fortgeschrittene können Mehrfarbdrucke mit mehreren Platten und entsprechenden Farbmischungen umsetzen.
Erfahrungen aus Malerei oder Zeichnung können einbezogen werden. Der Kurs richtet sich an Anfänger*innen und Fortgeschrittene.
Die Ergebnisse reichen von freien Blättern bis zu Illustrationen.
Das Schneiden in Holz und Linoleum kann körperlich fordernd sein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Radierung
Das Spiel mit dem Zufall einerseits und präzises Arbeiten andererseits sollen die Pole unserer Bemühungen sein.
Wir arbeiten mit – unter anderem – extrem weichen Ätzgründen und lassen Zufälligkeiten zu – und werden andererseits kontrolliert unsere Gestaltungsabsichten verfolgen.
Wir werden uns auf die entstandenen Zufälle einlassen, oder wir müssen korrigierend eingreifen.
Eine zweite Farbe (Farbplatte) können wir einbeziehen und sogar mittels Aquatinta die Mischung beider Farben zu einer dritten nutzen.
Radieranfänger*innen beschäftigen sich zunächst mit den grundsätzlichen Radiertechniken also Strichätzung und Aquatinta.
Radierkurs-Wiederholungstäter*innen können alle bisher erprobten und die jeweils von ihnen bevorzugten Techniken einbeziehen.
Wir arbeiten in diesem Kurs ausschließlich mit Zinkplatten.
Ideen, in Form von Skizzen und Zeichnungen, sollten mitgebracht werden! Keine Fotos und auch keine per Computer bearbeiteten Fotoausdrucke!
Zeichnen
Jede*r zeichnet, sei es, um eine Situation besser zu beschreiben, eine Person, einen Ort oder ein Ereignis festzuhalten oder ein ästhetisch ansprechendes Bild zu schaffen. In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit den zwei Aspekten des Zeichnens: dem bewussten Wahrnehmen der Eigenschaften des Dargestellten und dem strategischen Entscheiden, welche Strichführung oder Oberflächengestaltung am besten geeignet ist, um ein gelungenes Bild zu erzeugen. Jeder Tag ist einem anderen Thema gewidmet: Theorie mit Umsetzung, Stillleben, Landschaft und Perspektive. Während der Woche steht im Kursraum ein Stillleben (oder eine Landschaft) als Vorlage bereit. Morgens machen wir gemeinsam Gruppenarbeit und am Nachmittag kann jede*r für sich entscheiden, in welche Richtung es (mit Hilfestellung der Dozentin) weitergehen soll. Je nach Gruppe und Wetterlage werden wir an einem Tag unsere Materialien mitnehmen und unter freiem Himmel arbeiten.
Ziel ist es, verschiedene Zeichentechniken zu besprechen, auszuprobieren und zu üben – sowohl neue als auch bewährte. Ob Sie nun Anfänger*in sind und nicht wissen, wie Sie anfangen sollen, oder bereits Erfahrung haben und einen anderen Ansatz suchen: Der Kurs ist für jedes Niveau geeignet.
Illustration zu Literatur
Illustrieren bedeutet: mit Lust am Text diesen zu erläutern und zu preisen. So die lateinische Bedeutung. Mit den verschiedensten Mitteln der Zeichenkunst können Gedichte, Romane oder Erzählungen durch Bilder ergänzt, begleitet und ganz eigen interpretiert werden. Dabei geht es gar nicht darum, das geschriebene Wort im Ganzen zu referieren, eher um eine Reflexion des Gelesenen. Für jeden Kurstag gibt es einen neuen Text – ein Gedicht, einen Romanauszug oder eine Erzählung aus der Literatur der Vergangenheit und der Gegenwart, zu welchem Bilder geschaffen werden können. Natürlich sind auch eigene Lieblingstexte hochwillkommen! Wort- oder Textauszüge sollen ergänzend in gestalterische Form gebracht werden – mit dem Zeichenstift, der Feder oder in gedruckter Form.
Die Ideen können frei sein, aber auch eng gebunden an den jeweiligen Text – ganz nach eigenem Wunsch. Gestaltete Buchseiten werden dann durch die japanische Bindung zu einem kleinen unikaten Buch gebunden.
Steinbildhauerei
Der Stein als plastisches Objekt.
Der Stein als Material.
Der Stein als Gestaltungsraum
und der Stein als Gegenüber.
Sowohl in den ersten handwerklichen Erfahrungen als auch in den abstraktesten Überlegungen steckt doch immer erst einmal der Stein. Als Gewicht, als Härte, als Dichte oder als Widerstand. Davon ausgehend, probieren und üben wir. Das kann, auch gleich am Anfang, sehr konkret aussehen. Es kann aber auch genauso gut ein Experimentieren mit abstrakten Formen sein. Wir lernen etwas über das Plastische und das Steinerne. Über das Handwerk und das Denken.
Nach einer Einführung in die grundlegenden handwerklichen Techniken wird es vor allem Eure Lust auf neue Erfahrungen sein, die diesen Kurs bestimmen wird.
Aquarell
Das Aquarell begeistert durch seine freien Farbverläufe, Leichtigkeit und Poesie. Das freie Spiel mit dem Element Wasser bietet unendliche Möglichkeiten, zu experimentieren.
Für eine spontane Malweise sind einige Grundlagen nötig, die in diesem Kurs vermittelt werden. Intensiv werden wir uns mit Tonwerten, Farbperspektive und Farbkomposition auseinandersetzen, um Plastizität, Licht, Raum und Atmosphäre im Bild entstehen zu lassen.
Aufbauend auf diesen Grundlagen werden spontane, rasche und freie Farbskizzen geübt und moderne Wege der Aquarellmalerei vorgestellt. Diese können als Anregungen zum eigenen Experimentieren dienen.
Es kann abstrakt und/oder naturalistisch gearbeitet werden. Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich für das Thema „Aquarell“ interessieren und diese Farbe bewusster und freier einsetzen wollen.
Abstrakt und farbenreich malen - von Benner bis Benkö
In dieser Woche tauchen wir ein in die Grundlagen der bildenden Kunst. Jeder Morgen beginnt mit inspirierenden Beispielen aus der Kunstgeschichte. Gemeinsam analysieren wir, wie Farbe, Komposition, Hell-Dunkel-Kontraste und Textur zur Ausdruckskraft eines Werkes beitragen. Sie lernen impressionistische, expressive und abstrakte Stilrichtungen zu erkennen und in einer morgendlichen Aufgabe anzuwenden. Am Nachmittag entwickeln Sie eine eigene Bildsprache rund um ein persönliches Thema. Durch gezielte Aufgaben und individuelle Begleitung entdecken Sie, wie man formale Aspekte einsetzen kann, um die eigene Geschichte mit Acrylfarbe zu erzählen. In dieser Malwoche kann man ein oder mehrere persönliche Themen erforschen und bildnerisch umsetzen.
Es wird u.a. das Licht bei Monet, die expressiven Landschaften von Benner und die abstrakte Kraft in den Texturarbeiten von Marianne Benkö studiert.
Ob Anfänger*in oder Fortgeschrittene*r – diese Woche bietet Vertiefung, Inspiration und Raum für Experiment. Lassen Sie sich überraschen von der eigenen Entwicklung und der der anderen in einer anregenden und künstlerischen Umgebung.
Gemischte Drucktechniken
Handgedruckte Grafiken besitzen eine authentische Schönheit – auch als Unikate. Obwohl wir bei Grafik in erster Linie an ordentlich nummerierte Auflagen einer bestimmten Drucktechnik denken.
Aber gerade das Zusammenspiel verschiedener Techniken und Materialien, bei dem das Resultat nicht immer vorhergesagt werden kann, ist besonders spannend: Collografie (Materialdruck) in Kombination mit Kaltnadel, Stempeln in einen Monoprint oder miteinander verschmolzene Hoch- und Tiefdrucktechniken.
Ohne Einschränkung, durch die Idee einer identisch aussehenden Auflage, die Freiheit genießen, um einerseits einzigartige Abzüge zu drucken und andererseits mit einer Kombination verschiedenster Techniken zu experimentieren – eine inspirierende Woche mit zweifellos überraschenden Resultaten.
Ein Workshop, der für den Einen eine Einführung in die verschiedenen Drucktechniken darstellt und dem Anderen die Möglichkeit der Vertiefung vorher erworbener Erfahrungen bietet.
Von der Figuration zur Abstraktion
Wie übersetze ich einen Wald in eine abstrakte Darstellung?
Wie fange ich den Lichteinfall mit dem Bleistift auf Papier ein?
In diesem Kurs lernen wir, gut zu beobachten. Wir lernen, anders zu sehen, eine Figuration ins Abstrakte zu übersetzen, unsere alltägliche Umgebung aus einer realistischen Wahrnehmung in ein abstraktes Bild zu übertragen. Sehen lernen wie Anselm Kiefer, Klaas Gubbels, Gerhard Richter und Piet Mondriaan.
Inspirationsquellen können der eigene Garten, ein schönes Urlaubsfoto, ein Wald, eine Milchtüte oder die unmittelbare Umgebung in Norden sein. Schritt für Schritt wird der Prozess vom Dozenten begleitet. Gezeichnet und gemalt wird auf verschiedenen Papierformaten. Es gibt keine Grenzen!
Verschiedene künstlerische Aspekte werden in diesem Kurs behandelt: Technik, der eigene Prozess, die eigene Handschrift, Materialkunde und die figurative gegenüber der abstrakten Kunst.
Stickerei und Stoffcollage
Stickerei und Stoffcollage sind uralte Techniken, die weltumfassend bekannt sind. Sie unterscheiden sich von anderen Handarbeiten wie Häkeln, Stricken oder Weben u.A. dadurch, dass sie nicht „aus dem Nichts“ entstehen, sondern Untergründe benötigen, also etwas Bestehendes fortschreiben.
Insbesondere die Stickerei war dabei nie praktisch-funktional und dadurch im Grunde immer im Sinne der Kunst.
Wir verschaffen uns einen Überblick über diverse Techniken und deren Geschichten, sowie über künstlerische Positionen und beschäftigen uns mit unterschiedlichen Materialien, von Garnen und Wollsorten zu möglichen Stickgründen, wie Stoffen, Papiersorten oder Folien.
Anhand der Arbeiten der einzelnen Teilnehmenden können wir unseren Austausch individuell vertiefen und in der Gruppe einen offenen Diskurs führen.
Steinbildhauerei
Der Stein als plastisches Objekt.
Der Stein als Material.
Der Stein als Gestaltungsraum
und der Stein als Gegenüber.
Sowohl in den ersten handwerklichen Erfahrungen als auch in den abstraktesten Überlegungen steckt doch immer erst einmal der Stein. Als Gewicht, als Härte, als Dichte oder als Widerstand. Davon ausgehend, probieren und üben wir. Das kann, auch gleich am Anfang, sehr konkret aussehen. Es kann aber auch genauso gut ein Experimentieren mit abstrakten Formen sein. Wir lernen etwas über das Plastische und das Steinerne. Über das Handwerk und das Denken.
Nach einer Einführung in die grundlegenden handwerklichen Techniken wird es vor allem Eure Lust auf neue Erfahrungen sein, die diesen Kurs bestimmen wird.
Modellieren in Ton nach Modell
In dieser intensiven Woche werden Sie in verschiedene Facetten des Modellierens in Ton nach Modell eingeführt – von kurzen “Skizzen” in 15 Minuten bis hin zu langen Posen von 1,5 Stunden. Die menschliche Anatomie steht im Mittelpunkt. Manchmal werden Sie den ganzen Körper modellieren, manchmal nur eine Hand oder einen Fuß. Zudem wird ein lebensgroßes Porträt entstehen. Täglich steht uns ein Modell zur Verfügung.
Sie lernen in dieser Woche, genau hinzusehen und das Gesehene räumlich in Ton umzusetzen. Während des Kurses werden verschiedene Bildaspekte, wie Volumen, Form, Fläche, Richtungen, Spannung und die Haut behandelt. Außerdem achtet die Dozentin darauf, dass Sie Ihre eigene Handschrift entwickeln.
Für Modelle fallen zusätzliche Kosten an.
Unterrichtssprache: englisch
Hinweis: Das Brennen der Skulpturen kann von der KVHS in Norden nicht übernommen werden.
Malen mit Acrylfarben
In dieser Woche liegt der Schwerpunkt bei den Acrylfarben. Motiv, Stil, Vorgehensweise stehen dabei jedem frei.
Für Newcomer*innen empfiehlt der Dozent, motivisch von einer Landschaft auszugehen – das bietet die größten Freiheiten gerade auch für Neulinge. Die Betreuung ist individuell, entsprechend den jeweiligen malerischen Vorhaben. Wer möchte, kann die Grenzen der Acrylmalerei überschreiten und etwa zeichnerische Materialien mit einbeziehen, natürlich gibt es auch dafür Beratung und Vorschläge. Auf Grund der Erfahrungen aus den letzten Jahren weißt der Dozent darauf hin, dass, wer ein anderes motivisches Interesse hat oder vielleicht schon verfolgt, herzlich willkommen ist – die offene Ateliersituation im Kurs lässt genügend Raum, um auch die eigenwilligsten Interessen zu unterstützen. Was zu tun ist, wird am Anfang besprochen und im Verlauf der Woche mit Feedbacks und Tipps begleitet. Die Hilfe ist natürlich den jeweiligen Bedürfnissen angepasst.
Radierung
Griechische Säulengänge, Gebäude von Antoni Gaudi und Bauhaus, Tankstellen, Bauernhöfe in Ostfriesland, Hochhäuser in Manhattan, New York oder ein Sommerhaus an der Meeresbucht in Norwegen. Welche Ausdrücke hat Architektur? Und wie kann man sich davon inspirieren lassen, um neue Perspektiven, Räumlichkeiten und Ornamentik in der Radierung zu bekommen?
Bei diesem Thema sind Formate der Kupferplatten, Leerraum, Licht und Schatten auch im Spiel. Es kann in schwarz/weiß oder Mehrfarbendruck mit zum Beispiel vier Platten gearbeitet werden. Es kann eine klassische Aquatintaätzung sein, aber auch eine Ätzung mit Weichgrund, wo Ornamentik und Abstraktion mitspielen.
In diesem Kurs werden die klassischen Radiertechniken wie Kaltnadel, Strichätzung, Weichgrund, Aquatinta, Aussprengverfahren, Hayter-Technik und experimentelle Techniken vermittelt. Weitere Inhalte sind Bildanalyse, Kompositionsübungen, Licht/Schatten und Dunkelheit, Struktur und Werkzeuge, schwarz/weiß und Farben, Farbenlehre und Farbkombinationen, das Papier und das Drucken.
Selbstverständlich kann im Kurs auch mit eigenen Ideen frei gearbeitet werden.
Zeichnen auf großem Format
Lernen Sie unbekannte Materialien und Formate kennen. Zeichnen Sie aus Ihrem Körper heraus, mit Quast, Kreide oder Ihren Händen.
In dieser intensiven Zeichenwoche erleben Sie die Grundsätze des Zeichnens auf großem Format. Papier ab der Größe 70 x 100 cm, 100 x 150 cm oder sogar 120 x 220 cm.
Die Woche beginnt mit dem Zeichnen eines bestimmten Themas, um die Zeichentechnik zu erlernen. Denken und Arbeiten in großen Linien, die große Geste, die Übersicht behalten. Perspektive und Komposition, Flächen und Restraum, schwarz und weiß, der Blick für das Detail, die ganze Palette des Zeichnens wird abgedeckt. Anschließend wählen Sie ein eigenes Thema, das Sie in einer Serie großer Schwarz/weiß-Zeichnungen mit dem Material Ihrer Wahl ausarbeiten: Holzkohle, Grafit oder Bleistift. Täglich findet eine Besprechung der entstandenen Werke statt. In diesem Rahmen wird auch über zeitgenössische (Zeichen-) Kunst gesprochen.
Im Stehen arbeiten zu können, ist Voraussetzung!
Der Akt
So klassisch wie aktuell: Der Akt als künstlerisches Motiv taucht schon in Pompeji auf und inspiriert Maler, Bildhauer und Zeichner bis heute. Ein unerschöpfliches Thema, dem wir uns in dieser Woche widmen werden.
Es wird schnell wechselnde Figuren geben, die mit Kohle skizziert werden, als auch längere Haltungen, die die Möglichkeit bieten, mit Farben zu arbeiten.
Täglich wird uns ein Modell für zwei bis drei Stunden zur Verfügung stehen. In der verbleibenden Zeit kann an unfertigen Bildern weitergearbeitet werden. Auch ein Ausflug in die theoretische Anatomie soll helfen, den Körper zu verstehen.
Die Dozentin unterstützt Sie individuell auf dem eigenen Weg. Vorkenntnisse in zeichnerischen Grundlagen sind empfehlenswert.
Für Modelle fallen zusätzliche Kosten an.
Siehe, der Mensch
Gesichter erzählen Geschichten. Aber wie kann das auf Papier gebracht werden? Das Zeichnen eines Porträts ist spannend! Nicht immer einfach, aber jede*r kann auf seinem*ihrem Niveau und eigenen Art und Weise ein fesselndes Bild entstehen lassen. Und das in vielerlei Hinsicht. Nach lebendem Modell und nach Fotovorlage. Das Porträt inspiriert schon seit Jahrhunderten lang. Von ägyptisch-römischen Fayum-Porträts bis hin zu Marlene Dumas. Mit Fantasie, einerseits in der Tradition verwurzelt, andererseits auf den Flügeln des Experiments, versuchen wir mit unterschiedlichen Techniken und persönlichen Wünschen die Komplexität des Ganzen in einem Moment zu erfassen.
Aber auch den Händen, der Figur als Ganzes und der Position der Figur im Raum wird auf Wunsch Beachtung geschenkt. Gut gezeichnet kann es einen wertvollen Beitrag zu einem überzeugenden Porträt, zur zu erzählenden Geschichte leisten. Und fügen Sie dem Bild Ihre eigene Dynamik hinzu.
Für Modelle fallen zusätzliche Kosten an.
Faszination und Experiment Collage
Spannende Flächen oder sogar räumliche Strukturen entstehen lassen; Schichten und das Reißen von Papieren und anderen interessanten Materialien; Zusammenlegen und Komponieren; Besonderheiten beobachten und Materialspiel zulassen; Gedankenspiele ernst nehmen und Materialien zu einem sinnhaften Zusammenhang verdichten.
All das lässt sich bei der Herstellung einer Collage erleben, wenn man sich darauf einlässt.
Sie sollten bereits im Vorfeld Materialien sammeln, Ideen entwickeln und sich mit den Möglichkeiten sowie den Intentionen einer Collage auseinandersetzen (siehe Sekundärliteraturliste und Künstler*innen in Print, Internet oder Social Media).
Es werden verschiedene Spielarten der Collage vorgestellt und gemeinsam auf Basis der eigenen Ideen die Umsetzung erarbeitet.
Es wäre perfekt, wenn bereits einige Erfahrungen zum Thema Collage gesammelt wurden.