Auffrischungen und Rezertifizierungen
Kurse (34)
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Wundinfektionen - eine große Herausforderung
Wundinfektionen stellen für Patienten und Wundversorger eine enorme Belastung dar. In diesem praxisnahen Seminar wird das notwendige Wissen zur Identifizierung und Behandlung von Wundinfektionen vermittelt. In einem Workshop haben Sie Gelegenheit, unterschiedliche Debridemethoden auszuprobieren und die vielfältigen Produkte kennen zu lernen.
Wahn und Wirklichkeit - Betreuungsarbeit mit alten Menschen in psychischen Krisen
Alte Menschen erleben häufig psychiatrische Krisen im Rahmen ihrer bereits bestehenden Erkrankungen. So kommen z.B. zu den unterschiedlichen Demenzen oft Phasen des Wahns, der Getriebenheit, großer Ängste oder der Depression, vielfach auch unterschiedliche Formen des Delirs. Dann verändern sich die Menschen und stellen Mitarbeitende in der Betreuung im Alltag akut vor neue Situationen. Das Seminar zeigt Möglichkeiten auf, diese Veränderungen zu erkennen und sich gemeinsam mit dem Pflegeteam darauf einzustellen.
Anleitungen in palliativen Situationen
In der Pflegepraxis sind präventive, rehabilitative, kurative und palliative Elemente des pflegerischen Handelns ausbildungsbezogen zu bestimmen und diese bei Anleitungssituationen als Lernaufgaben gezielt zu berücksichtigen. Diese Prinzipien gelten für alle Praxisfelder in der Arbeit mit sterbenden Menschen. In dieser dreitägigen berufspädagogischen Fortbildung wird es um folgende Elemente der Praxisanleitung in der Palliativpflege gehen: - Die besondere Rolle der Praxisanleitung in der Palliativpflege - Basiswissen für Auszubildende in Palliative Care - Kuration vs. Palliation - Palliative Care als multidisziplinärer Ansatz - Bewusstwerdung der eigenen Sterblichkeit - Verschiedene Übungen zur Selbsterfahrung für Auszubildende - Methoden zur Entwicklung einer Palliativen Haltung - Vorbildcharakter von Praxisanleitenden in ihrer Haltung zu: alltäglicher Pflegearbeit, Anleitungsprozessen und ihrer Gestaltung, Vorgaben und Leitbild des Trägers, Kooperation mit unterschiedlichen Berufsgruppen
Herausforderung Hautgesundheit - Versorgung "hautnah"
Themen: Expertenstandard - Förderung und Erhaltung der Hautintegrität Symptomatik und Ursachen MARSI & Skin Tears Versorgung und Nachsorge der Hauttransplantationen Hautgesundheit - Das "Mikrobiom der menschlichen Haut" mikrobiologische Besonderheiten, Eigenschaften, mögliche Probleme durch Keimverschiebung Inhalt: Wie lauten die Fokuskriterien des neuen Expertenstandards zur Förderung und Erhaltung der Hautintegrität in der Pflege? Welche Maßnahmen sind sinnvoll, und welche sollten aus Gewohnheit kritisch hinterfragt und vermieden werden, um die zusätzlichen Reizungen oder Schädigungen der Haut zu verhindern? Der Hautschutz und die Hautpflege sollten nicht isoliert von der Behandlung chronischer Wunden betrachtet werden. "Wissenschaftliche Erkenntnisse über das menschliche Mikrobiom zeigen, wie vielfältig die Besiedelung auf der Körperoberfläche ist. Hier erklären mikrobiologische Besonderheiten, verschiedene Eigenschaften von Mikroorganismen und Probleme durch Keimverschiebung die Auswirkung auf das Wundmanagement."
Kommunikative Herausforderung im Alltag der Praxisanleiter
1. Kommunikation im beruflichen Alltag (12 h) Im beruflichen Alltag scheint Kommunikation so selbstverständlich, dass wir selten darüber nachdenken, auf welche Weise sie geschieht. Missverständnisse, Zeitdruck, Beziehungskonflikte und daraus resultierender Stress und Demotivation sind die Folgen. Missverständnisse in der Praxisanleitung sind häufig auf ein mangelndes Wissen über effiziente Kommunikationsmodelle, deren praktischer Nutzen und korrekte Umsetzung sehr wichtig sind, zurückzuführen. Wer von sich und seinen Ideen überzeugt ist, jedoch nicht in der Lage ist, sein Anliegen in entsprechende Worte zu fassen, wird es schwer haben, andere für seine Sache zu begeistern. Ein Praxisanleiter in der Pflege sollte daher seine Sprache sehr ernst nehmen und ein stark ausgeprägtes Reflexionsvermögen besitzen oder erwerben, wenn er bei seinen ihm anvertrauten Schülern etwas bewirken möchte. Mit einer exzellenten Kommunikation sind Zielsetzungen von Praxisanleitern schneller und müheloser erreichbar und gleichzeitig wird es dem Schüler erleichtert, sich ebenfalls angemessen zu verständigen, weil der Praxisanleiter als Vorbild fungiert. 2. Strategien des Umgangs mit herausfordernden Auszubildenden (12 h) Herausfordernde Auszubildende bringen Praxisanleitende und das Arbeitsteam oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und Toleranz. Wenngleich viele Praxisanleitende wissen, dass hinter dem Verhalten zumeist ein „guter Grund“ - im Sinne einer Kausalität bzw. eines inneren Einwandes des entsprechenden Auszubildenden - steckt, ist der kommunikativ-zwischenmenschliche Umgang damit zumeist komplex. „Schwierige“ Menschen haben schwierige Erfahrungen gemacht und dafür verdienen sie zunächst einmal unser Verständnis. Darüber hinaus ist es jedoch überaus wichtig, die (unbewussten) Strategien des herausfordernden Auszubildenden zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren. Selbstverständlich spielen dabei auch systemische Aspekte eine große Rolle. Herausfordernde Verhaltensweisen von Auszubildenden werden im Seminar anhand einer Typologie „schwieriger“ Menschen diskutiert und hinsichtlich der Hintergründe beleuchtet. Dabei spielt die Annahme, dass jeder Mensch aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen „besteht“, eine übergeordnete Rolle. Auf der Basis verschiedener kausaler Überlegungen über die „Wurzeln“ und guten Absichten der inneren Anteile werden (kommunikative) Strategien diskutiert, praktisch erprobt und reflektiert.
Immer der Nase nach - den Geruchssinn in Schwung bringen
Wir werden unsere Nasen und Geruchssinne in Schwung bringen. Aromen und Düfte gut und wirksam einsetzen, alles mit viel Spaß.
Große Wunde - Kleine Wunde? Unterschiede (er)kennen und kompetent handeln
Viele Menschen mit chronischen Wunden leiden unter Schmerzen. Diese können ganz unterschiedliche Ursachen haben und sie schränken die Lebensqualität des Betroffenen deutlich ein. In diesem Seminar lernen Sie auf der Grundlage der DNQP Expertenstandards und der aktuellen Empfehlungen, wie pflegerisches Schmerzmanagement bei chronischen Wunden aussehen kann. Sie lernen neben dem richtigen Assessment und der medikamentösen Therapie auch mögliche nichtmedikamentöse Maßnahmen, die Sie einfach im Berufsalltag nutzen können. Viele Fallsituationen, Schmerztherapiekonzepte und ein gemeinsamer Austausch runden das Seminar ab. Inhalte: - kurze anatomische Grundlagen - Physiologie der Schmerzentstehung und die verschiedenen Schmerzarten - Medikamentöse Schmerztherapie bei Wunden - Nichtmedikamentöse Schmerztherapie bei Wunden - Diagnostik und Assessment bei Wundschmerzen - Komplikationen und deren Intervention - Fallsituationen - Ethik und Recht
Singen - Sauna für die Seele
Musik kann als Brücke in der Begleitung von Menschen mit Demenz dienen. Insbesondere das Singen befähigt dazu, Menschen mit Demenz in ihrem Alltag ansprechend zu begleiten. Kaum ein anderes Medium eröffnet die Möglichkeit, Gefühle, Erinnerungen und Fähigkeiten von demenziell veränderten Menschen wiederzubeleben und dadurch deren Lebensqualität zu steigern. In dieser 1-Tages-Auffrischungsfortbildung möchten wir Ihnen Mut machen, Ihre eigene Stimme besser kennen zu lernen und sie zu nutzen. Sie werden sich wundern, was Stimme alles kann. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wundbeurteilung und Wunddokumentation
In diesem praxisorientierten Seminar lernen die Teilnehmer, unterschiedliche Wundarten
sicher zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der
korrekten und vollständigen Dokumentation von Wunden und Wundverläufen, um eine
optimale Versorgung und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Neben theoretischem
Wissen werden praktische Beispiele und Tipps aus dem Pflegealltag vermittelt.
Unterrichtsinhalte:
Sicheres Differenzieren verschiedener Wundtypen (zwei Unterrichtseinheiten)
Fachgerechte und rechtssichere Wunddokumentation (drei Unterrichtseinheiten)
Optimierung der Wundbehandlung durch phasengerechte Materialauswahl (drei
Unterrichtseinheiten)
Selbstfürsorge - wie wir lernen an uns selbst und an andere zu denken
Tag 1 - Denk mal an Dich Tag 2 - Heute denke ich an andere, die Bewohner, die Kollegen usw. Die Teilnehmer dieser Auffrischungsveranstaltung bekommen Werkzeuge an die Hand, um stressige Situationen und Probleme ruhig und gelassen zu lösen.
Gestaltung von Lernaufgaben für die praktische Ausbildung in der Generalistik
Tag 1 Auffrischung Ausbildungsstruktur und gesetzliche Grundlagen Tag 2 Pflegeschwerpunkte des eigenen Arbeitsbereiches ermitteln Tag 3 Arbeitsphase Lernaufgaben formulieren
Wie wir werden, die wir sind - Erkenntnisse aus der Hirnforschung für die Praxisanleitung
Auf der Basis der Ansätze von u.a. Daniel J. Siegel und Joachim Bauer, beschäftigt sich das Seminar damit, wie Menschen zu denen werden, die sie sind. Wie entwickelt sich unser Gehirn, wie zeigen sich in der Folge unsere Persönlichkeit, unsere Möglichkeiten und Grenzen? So wird es möglich, das Erleben und Verhalten von Menschen besser zu verstehen und sich auch in der Praxisanleitung entsprechend besser darauf einzustellen.
New York und New Leadership - Führungstools für Praxisanleitende
Praxisanleitung ist immer auch ein Stück Führungsarbeit. Auch, wenn Praxisanleitende nicht disziplinarisch vorgesetzt sind, ähnelt ihre Arbeit an vielen Stellen denen der Leitungskräfte und nutzt ähnliche und tlw. auch neue Ansätzen und Methoden. Zum Beispiel die Bereiche Pre- und Onboarding, Feedback und Coaching, Haltung und Sinn sowie eine gelingene Kooperation mit GenZ (New Work) sind hier relevant. Das Seminar bietet die Möglichkeit zur Standortbestimmung sowie Erweiterung der eigenen Haltungen und Arbeitsweisen.
Herausforderungen in der Praxisanleitung-
Ziel der Fortbildung ist: Heterogenität in der Pflege als Chance und Herausforderung sehen. Unterrichts- und Anleitungsstrategien gezielt anpassen können. Eine strukturierte und effektive Praxisanleitung durchführen können. Rechtliche Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten sicher anwenden.
Darüber müssen wir mal reden .....
Betreuungsarbeit ist mehr als nur Basteln und Singen. Auch als Betreuungskraft werden wir mit herausfordernden Themen konfrontiert, die im Alltag wenig Platz finden aber trotzdem von großer Bedeutung sind. In dieser 1-Tages-Auffrischungsveranstaltung beleuchten wir die Themen: - Sexualität im Alter - wir gehen wir damit um? - Tod und Sterben - Begleitung am Lebensende.
Einblicke in das Bestattungswesen
In dieser 1-Tages-Auffrischungsveranstaltung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über zentrale Aspekte des Bestattungswesens. Thematisiert werden unter anderem: - Bestattungsrecht - Bestattungsformen - Organisatorische Abläufe im Trauerfall Besuch des Krematoriums in Emden ist mit inbegriffen.
Body to brain - mit gezielter Körperarbeit das Gehirn entlasten und die Kognition stärken!
Unser Gehirn reagiert stark darauf, wie unser Körper sich fühlt. So sind unsere kognitiven Funktionen z.B. bei einer Mischung aus Bewegung und gutem Gefühl (Tanzen!) maximal wach. Aber auch andere Situationen, Übungen, Körperzustände wirken sich deutlich auf unser Denken und Fühlen aus. Das Seminar zeigt die Bedeutung von gezielter Körperarbeit auf die Lebensqualität alter Menschen und bietet die Möglichkeit hier geeignete Ansätze kennenzulernen und konkret auszuprobieren.
Die Inkontinenz assoziierte Dermatitis (IAD)
Ziel der Rezertifizierung ist die Erkenntnis, die Prophylaxe und Therapie einer IAD. Inhalte: - Entstehung und Auswirkungen einer IAD - Abgrenzung zum Dekubitus - Risikoerfassung und Klassifizierung - Anwendung der Assessment Tools - Prophylaktische Interventionen - Therapie einer IAD - Erstellung eines standardisierten Prophylaxe und Behandlungsplanes Das erworbene Wissen wird im Anschluss anhand von Fallbeispielen (Quiz) gefestigt.
Ein Kessel Buntes in der Wundversorgung
Diese Re.-Zert. Fortbildung widmet sich Krankheitsbildern, die zwar immer wieder in der Praxis vorkommen, aber nicht immer erkannt werden. Anhand von Beispielen aus der Praxis soll der Anwender in der Praxis für diese Ausnahmesituationen sensibilisiert werden. Frühzeitiges Erkennen von z.B. selbstschädigenden Aktionen des Patienten kann Komplikationen vermeiden und zu einer sicheren Heilung führen. Auch psychische Ausnahmesituationen können zur Unterbrechung der Wundheilung führen. Es gilt, diese wahrzunehmen, Verständnis dafür aufzubringen und die Wundversorgung entsprechend anzupassen. Beispiele aus der Praxis zeigen verschiedene Möglichkeiten auf. - Besondere Fälle aus der Praxis mit teils ungewöhnlicher Wundtherapie - Spielen psychische Situationen eine Rolle während der Heilungsphase? - Fallbeispiele - Selbstschädigende Intervention des Patienten an seiner Wunde – Erkennen und Maßnahmen ergreifen