Pflege
Kurse (65)
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Wundinfektionen - eine große Herausforderung
Wundinfektionen stellen für Patienten und Wundversorger eine enorme Belastung dar. In diesem praxisnahen Seminar wird das notwendige Wissen zur Identifizierung und Behandlung von Wundinfektionen vermittelt. In einem Workshop haben Sie Gelegenheit, unterschiedliche Debridemethoden auszuprobieren und die vielfältigen Produkte kennen zu lernen.
Wahn und Wirklichkeit - Betreuungsarbeit mit alten Menschen in psychischen Krisen
Alte Menschen erleben häufig psychiatrische Krisen im Rahmen ihrer bereits bestehenden Erkrankungen. So kommen z.B. zu den unterschiedlichen Demenzen oft Phasen des Wahns, der Getriebenheit, großer Ängste oder der Depression, vielfach auch unterschiedliche Formen des Delirs. Dann verändern sich die Menschen und stellen Mitarbeitende in der Betreuung im Alltag akut vor neue Situationen. Das Seminar zeigt Möglichkeiten auf, diese Veränderungen zu erkennen und sich gemeinsam mit dem Pflegeteam darauf einzustellen.
Wundexperte ICW 2026
Die Absolvierung des Basisseminars der Initiatiave Chronische Wunden e.V. (ICW) befähigt zur fachgerechten Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden sowie zur Umsetzung präventiver und lokaltherapeutischer Maßnahmen. Die richtige Hilfsmittelauswahl und deren korrekte Anwendung ist grundlegend für den Erfolg der Behandlung. Die Lernziele und Lerninhalte sind im Kontext des nationalen Gesundheitssystems zu sehen. Zielgruppen: - Apotheker*innen/ Ärzte*innen (Humanmedizin) - Pflegefachkräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen, Altenpfleger*innen) - Podologen Inhalte: - Expertenstandard - Haut/Hautpflege - Wundarten und -heilung - Wundbeurteilung und -dokumentation - Recht - Dekubitus/Prophylaxe - Diabetisches Fußsyndrom/Prophylaxe - Ulcus Cruris - Wundversorgung und -verbände - Schmerz - Hygiene - Edukation Umfang: Die Weiterbildung umfasst 64 Stunden Lehre plus 16 Stunden Hospitation zzgl. Leistungsnachweis (Klausur und Hausarbeit).
PEG-Versorgung in der Praxis
Erhalten Sie in einer kurzweiligen Schulung aktuelles Wissen und üben Sie praktische Kompetenzen, um für den Pflegealltag fit zu sein. Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Pflegekräfte mit entsprechender Delegation
Anleitungen in palliativen Situationen
In der Pflegepraxis sind präventive, rehabilitative, kurative und palliative Elemente des pflegerischen Handelns ausbildungsbezogen zu bestimmen und diese bei Anleitungssituationen als Lernaufgaben gezielt zu berücksichtigen. Diese Prinzipien gelten für alle Praxisfelder in der Arbeit mit sterbenden Menschen. In dieser dreitägigen berufspädagogischen Fortbildung wird es um folgende Elemente der Praxisanleitung in der Palliativpflege gehen: - Die besondere Rolle der Praxisanleitung in der Palliativpflege - Basiswissen für Auszubildende in Palliative Care - Kuration vs. Palliation - Palliative Care als multidisziplinärer Ansatz - Bewusstwerdung der eigenen Sterblichkeit - Verschiedene Übungen zur Selbsterfahrung für Auszubildende - Methoden zur Entwicklung einer Palliativen Haltung - Vorbildcharakter von Praxisanleitenden in ihrer Haltung zu: alltäglicher Pflegearbeit, Anleitungsprozessen und ihrer Gestaltung, Vorgaben und Leitbild des Trägers, Kooperation mit unterschiedlichen Berufsgruppen
Herausforderung Hautgesundheit - Versorgung "hautnah"
Themen: Expertenstandard - Förderung und Erhaltung der Hautintegrität Symptomatik und Ursachen MARSI & Skin Tears Versorgung und Nachsorge der Hauttransplantationen Hautgesundheit - Das "Mikrobiom der menschlichen Haut" mikrobiologische Besonderheiten, Eigenschaften, mögliche Probleme durch Keimverschiebung Inhalt: Wie lauten die Fokuskriterien des neuen Expertenstandards zur Förderung und Erhaltung der Hautintegrität in der Pflege? Welche Maßnahmen sind sinnvoll, und welche sollten aus Gewohnheit kritisch hinterfragt und vermieden werden, um die zusätzlichen Reizungen oder Schädigungen der Haut zu verhindern? Der Hautschutz und die Hautpflege sollten nicht isoliert von der Behandlung chronischer Wunden betrachtet werden. "Wissenschaftliche Erkenntnisse über das menschliche Mikrobiom zeigen, wie vielfältig die Besiedelung auf der Körperoberfläche ist. Hier erklären mikrobiologische Besonderheiten, verschiedene Eigenschaften von Mikroorganismen und Probleme durch Keimverschiebung die Auswirkung auf das Wundmanagement."
Praxisanleiter*in
Berufsbegleitende Weiterbildung zur Erlangung der berufspädagogischen Qualifikation "Praxisanleiter*in" nach dem Pflegeberufegesetz. Praxisanleitende initiieren und begleiten Lernprozesse und unterstützen die Auszubildenden bei der Erlangung beruflicher Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Die Teilnehmenden werden befähigt, die Auszubildenden pädagogisch und didaktisch korrekt, in ihrem praktischen Einsatz anzuleiten und sie bei der Planung, Durchführung sowie Evaluation von pflegerischen Handlungen zu begleiten. Zugangsvoraussetzung ist die Berechtigung zur Führung einer der folgenden Berufsbezeichnungen verbunden mit einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit: • Pflegefachfrau/-mann/-person • Altenpfleger*in • Gesundheits- und Krankenpfleger*in • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in • Hebamme/Entbindungspfleger • OTA • Notfallsanitäter*in • Heilerziehungspfleger*in • oder ein vergleichbarer Abschluss (nach der Weiterbildungsordnung für Gesundheitsfachberufe NDS) Die Prüfungsleistungen beinhalten eine Klausur, das Erstellen eines Anleitungsentwurfes und die Absolvierung einer mündlich-praktischen Prüfung. Als Termin ist hier die Woche vom 09. - 12.11.2026 vorgesehen.
Palliative Care Basismodul
Dieser Kurs dient als Basismodul der Palliative Care Weiterbildung für multiprofessionelle Berufsgruppen und soll die Teilnehmenden für palliativemedizinisches und hospizliches Handeln sensibilisieren. Es umfasst 40 Unterrichtseinheiten und richtet sich an: - Pflegefachkräfte - Pflegeassistenten / Pflegehilfskräfte - Betreuungskräfte (gilt als Auffrischungsveranstaltung) - psychosoziale Berufsgruppen. Die Inhalte des Moduls 1 sind: - Einführung in die Hospiz- und Palliativeversorgung sowie die der Grundlagenvermittlung - Kommunikation und Gesprächsführung - Palliative Care Pflege und palliative Krankheitsbilder - Ethik, soziales Umfeld, Spiritualität, Trauer, Rituale, Vorsorgeplanung - Aspekte der Teamarbeit, Vernetzung - Stressmanagement und Bewältigungsstrategien Nach Absolvierung des Basismoduls erhalten Sie ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Palliativemedizin.
Kommunikative Herausforderung im Alltag der Praxisanleiter
1. Kommunikation im beruflichen Alltag (12 h) Im beruflichen Alltag scheint Kommunikation so selbstverständlich, dass wir selten darüber nachdenken, auf welche Weise sie geschieht. Missverständnisse, Zeitdruck, Beziehungskonflikte und daraus resultierender Stress und Demotivation sind die Folgen. Missverständnisse in der Praxisanleitung sind häufig auf ein mangelndes Wissen über effiziente Kommunikationsmodelle, deren praktischer Nutzen und korrekte Umsetzung sehr wichtig sind, zurückzuführen. Wer von sich und seinen Ideen überzeugt ist, jedoch nicht in der Lage ist, sein Anliegen in entsprechende Worte zu fassen, wird es schwer haben, andere für seine Sache zu begeistern. Ein Praxisanleiter in der Pflege sollte daher seine Sprache sehr ernst nehmen und ein stark ausgeprägtes Reflexionsvermögen besitzen oder erwerben, wenn er bei seinen ihm anvertrauten Schülern etwas bewirken möchte. Mit einer exzellenten Kommunikation sind Zielsetzungen von Praxisanleitern schneller und müheloser erreichbar und gleichzeitig wird es dem Schüler erleichtert, sich ebenfalls angemessen zu verständigen, weil der Praxisanleiter als Vorbild fungiert. 2. Strategien des Umgangs mit herausfordernden Auszubildenden (12 h) Herausfordernde Auszubildende bringen Praxisanleitende und das Arbeitsteam oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und Toleranz. Wenngleich viele Praxisanleitende wissen, dass hinter dem Verhalten zumeist ein „guter Grund“ - im Sinne einer Kausalität bzw. eines inneren Einwandes des entsprechenden Auszubildenden - steckt, ist der kommunikativ-zwischenmenschliche Umgang damit zumeist komplex. „Schwierige“ Menschen haben schwierige Erfahrungen gemacht und dafür verdienen sie zunächst einmal unser Verständnis. Darüber hinaus ist es jedoch überaus wichtig, die (unbewussten) Strategien des herausfordernden Auszubildenden zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren. Selbstverständlich spielen dabei auch systemische Aspekte eine große Rolle. Herausfordernde Verhaltensweisen von Auszubildenden werden im Seminar anhand einer Typologie „schwieriger“ Menschen diskutiert und hinsichtlich der Hintergründe beleuchtet. Dabei spielt die Annahme, dass jeder Mensch aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen „besteht“, eine übergeordnete Rolle. Auf der Basis verschiedener kausaler Überlegungen über die „Wurzeln“ und guten Absichten der inneren Anteile werden (kommunikative) Strategien diskutiert, praktisch erprobt und reflektiert.
Immer der Nase nach - den Geruchssinn in Schwung bringen
Wir werden unsere Nasen und Geruchssinne in Schwung bringen. Aromen und Düfte gut und wirksam einsetzen, alles mit viel Spaß.
Assistent*in in der Pflege
Sie arbeiten bereits seit einiger Zeit in der Pflege oder haben langjährige Erfahrungen in der Pflege gesammelt, brauchen jetzt aber einen Qualifikationsnachweis (nach PeBem)? Diese Weiterbildung vermittelt Ihnen Kompetenzen, die zur fachgerechten Erfüllung grundlegender Anforderungen in der "Pflege" benötigt werden. In den 200 Unterrichtseinheiten wird Ihnen Wissen u. A. zu folgenden Themen vermittelt: - An- und Auskleiden - Transfer und Fortbewegung - Positionierung - Grundpflege / Intimpflege / Mund- und Zahnpflege - Prophylaxen - Nahrungsaufnahme und Ausscheidung - Ernährung im Alter - Maniküre - Erste Hilfe - Kommunikation - Dokumentation - Grundlagen der Hygiene Diese Qualifizierung schließt mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung ab. Nach der neuen Personalbemessung ist diese Qualifikation in QN2 einzustufen.
Große Wunde - Kleine Wunde? Unterschiede (er)kennen und kompetent handeln
Viele Menschen mit chronischen Wunden leiden unter Schmerzen. Diese können ganz unterschiedliche Ursachen haben und sie schränken die Lebensqualität des Betroffenen deutlich ein. In diesem Seminar lernen Sie auf der Grundlage der DNQP Expertenstandards und der aktuellen Empfehlungen, wie pflegerisches Schmerzmanagement bei chronischen Wunden aussehen kann. Sie lernen neben dem richtigen Assessment und der medikamentösen Therapie auch mögliche nichtmedikamentöse Maßnahmen, die Sie einfach im Berufsalltag nutzen können. Viele Fallsituationen, Schmerztherapiekonzepte und ein gemeinsamer Austausch runden das Seminar ab. Inhalte: - kurze anatomische Grundlagen - Physiologie der Schmerzentstehung und die verschiedenen Schmerzarten - Medikamentöse Schmerztherapie bei Wunden - Nichtmedikamentöse Schmerztherapie bei Wunden - Diagnostik und Assessment bei Wundschmerzen - Komplikationen und deren Intervention - Fallsituationen - Ethik und Recht
Praktische Stomaversorgung
Erhalten Sie in einer kurzweiligen Schulung aktuelles Wissen und üben Sie praktische Kompetenzen, um für den Pflegealltag fit zu sein. Zielgruppe: Pflegefachkräfte / Pflegekräfte mit entsprechender Delegation
Singen - Sauna für die Seele
Musik kann als Brücke in der Begleitung von Menschen mit Demenz dienen. Insbesondere das Singen befähigt dazu, Menschen mit Demenz in ihrem Alltag ansprechend zu begleiten. Kaum ein anderes Medium eröffnet die Möglichkeit, Gefühle, Erinnerungen und Fähigkeiten von demenziell veränderten Menschen wiederzubeleben und dadurch deren Lebensqualität zu steigern. In dieser 1-Tages-Auffrischungsfortbildung möchten wir Ihnen Mut machen, Ihre eigene Stimme besser kennen zu lernen und sie zu nutzen. Sie werden sich wundern, was Stimme alles kann. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Refresher Wundverbände im Pflegealltag
Inhalte: - Praktische Verbandwechseltechniken - Übersicht über die aktuelle Wundversorgungsprodukte und deren praktische Anwendung - Hygiene Rahmenbedingungen und Fallsituationen
Pflegefachkraft für spezielle Schmerzpflege
Diese Weiterbildung thematisiert neue Wege zu einem modernen und professionellen pflegerischen Schmerzmanagement. Schmerzen sind Teil unseres Lebens und somit klinisch und gesellschaftlich sehr bedeutsam. Das pflegerische Schmerzmanagement von Patient*innen mit chronischen, akut und tumorbedingten Schmerzen ist komplex. Menschen mit Schmerzen begegnen uns in der täglichen Arbeit in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegeeinheiten sowohl im ambulanten, teilstationären und stationären Setting. Den Rahmen für die pflegerische Versorgungsstruktur setzt der vom DNQP entwickelte Expertenstandard "Schmerzmanagement in der Pflege" sowie das Curriculum zum pflegerischen Schmerzmanagement. Ende des Jahres 2021 verabschiedete das Präsidium der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. ein neues schmerzbezogenes Curriculum für die Pflegeberufe. Ab 2024 wird dieser Lehrgang nach dem neuen Curriculum der Weiterbildung "Spezielle Schmerzpflege der Deutschen Schmerzgesellschaft" e. V. durchgeführt. Das umfassende Wissen wird durch moderne pflegewissenschaftliche Erkenntnisse in Präsenz, Selbststudium, digital und über unterschiedliche didaktische Lernmethoden vermittelt. Sie erlernen das nötige Fachwissen, um den hohen Anforderungen im pflegerischen Schmerzmanagement gerecht zu werden.
Inhalte:
- Grundsätze zum Schmerzassessment
- Grundsätze der Behandlung
- Förderung der Selbstkompetenz
- Analgetikatherapie
- Nicht-medikamentöse Interventionen
- Multi-modale Schmerztherapie
- Spezielle Patientengruppen (Säuglinge, Kinder / Jugendliche, ältere Menschen)
- Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung
- Menschen mit Substanzabhängigkeit
- Überlebende von Missbrauch / Folter
Die Weiterbildung umfasst 120 Unterrichtseinheiten (80 UE in Präsenz / 40 UE im selbstorganisierten Lernen - SOL) gegliedert in vier Module.
Die Unterrichtstage sind wie folgt geplant:
18. - 21.05.26: Präsenz (32UE)
22.05.26: SOL (6 UE)
15. - 17.06.26: Unterricht (24 UE)
18. + 19.06.26: SOL (12 UE)
17. - 19.08.26: Unterricht (24 UE)
14. - 16.09.26 SOL (22 UE)
17.09.26 Colloquium (8 UE)
Palliative Care Basismodul
Dieser Kurs dient als Basismodul der Palliative Care Weiterbildung für multiprofessionelle Berufsgruppen und soll die Teilnehmenden für palliativemedizinisches und hospizliches Handeln sensibilisieren. Es umfasst 40 Unterrichtseinheiten und richtet sich an: - Pflegefachkräfte - Pflegeassistenten / Pflegehilfskräfte - Betreuungskräfte (gilt als Auffrischungsveranstaltung) - psychosoziale Berufsgruppen. Die Inhalte des Moduls 1 sind: - Einführung in die Hospiz- und Palliativeversorgung sowie die der Grundlagenvermittlung - Kommunikation und Gesprächsführung - Palliative Care Pflege und palliative Krankheitsbilder - Ethik, soziales Umfeld, Spiritualität, Trauer, Rituale, Vorsorgeplanung - Aspekte der Teamarbeit, Vernetzung - Stressmanagement und Bewältigungsstrategien Nach Absolvierung des Basismoduls erhalten Sie ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Palliativemedizin.
Wundbeurteilung und Wunddokumentation
In diesem praxisorientierten Seminar lernen die Teilnehmer, unterschiedliche Wundarten
sicher zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der
korrekten und vollständigen Dokumentation von Wunden und Wundverläufen, um eine
optimale Versorgung und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Neben theoretischem
Wissen werden praktische Beispiele und Tipps aus dem Pflegealltag vermittelt.
Unterrichtsinhalte:
Sicheres Differenzieren verschiedener Wundtypen (zwei Unterrichtseinheiten)
Fachgerechte und rechtssichere Wunddokumentation (drei Unterrichtseinheiten)
Optimierung der Wundbehandlung durch phasengerechte Materialauswahl (drei
Unterrichtseinheiten)