Fortbildungen für soziale und pädagogische Berufe
Kurse (97)
Loading...
Mit Tod und Trauer umgehen
Der Tod gehört zum Leben und doch sprechen viele Erwachsene nur ungern darüber. Wird das Thema dann im Alltag plötzlich präsent, etwa durch ein trauerndes Kind, fehlen oft die Worte und die Sicherheit im Umgang damit. Kinder trauern anders als Erwachsene: Sie zeigen ihre Gefühle auf vielfältige Weise, manchmal leise, manchmal überraschend, und sie trauern über andere Verluste, etwa über den Tod eines Haustiers stärker als über den einer entfernten Verwandten. In diesem Seminar reflektieren die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen mit Verlust und Trauer und setzen sich mit den Besonderheiten kindlicher Trauer auseinander. Sie erhalten Einblicke in die geschichtliche und gesellschaftliche Entwicklung des Umgangs mit Tod und Trauer, lernen zahlreiche Bilderbücher und Fachliteratur kennen und erfahren, wie ein sogenannter Trauerkoffer eingesetzt werden kann. Darüber hinaus werden kreative Methoden vorgestellt und ausprobiert, die dabei helfen, trauernde Kinder einfühlsam zu begleiten. Die Teilnehmenden erwerben so Sicherheit im Umgang mit trauernden Kindern und erhalten praktische Impulse für den pädagogischen Alltag.
Erlebnispädagogik: Hintergründe - Ziele - Projekte
Erlebnispädagogik ist ein wertvoller Baustein in der Entwicklung von Kindern. Ziel ist es nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern Neugier zu wecken und eigene Entdeckungen zu ermöglichen. In diesem Kurs lernen Sie die Hintergründe und die Entstehung der Erlebnispädagogik kennen. Sie erfahren, wie Kinder durch kreative Angebote in ihrer Entwicklung unterstützt werden können, indem sie ihre Fähigkeiten ausprobieren, entdecken und weiterentwickeln. Gemeinsam werden konkrete Projekte geplant, die Sie anschließend in Ihren eigenen Gruppen umsetzen können.
Geschichten & Bilderbücher kreativ erzählen
Für die Phantasie und die Entwicklung von Kindern sind Geschichten und Bilderbücher sehr wertvoll. Um das Vorlesen von bereits bekannten Geschichten und Bilderbüchern auch in Zukunft interessant zu gestalten, lernen Sie in diesem Kurs verschiedene Methoden kennen - wie zum Beispiel den Geschichtenkoffer, Flanellgeschichten, Storycoins oder Dominogeschichten. Sie fertigen darüber hinaus eine eigene „Dosengeschichte“ an. Bitte mitbringen: Eine leere Pringlesdose
Religiöse Vielfalt in der Kita - Unterschiede achten, Gemeinsamkeiten stärken
„Wir feiern Weihnachten!“, „Wir feiern Mevlid Kandili!“ - unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Feste, unterschiedliche Bräuche, aber ein gemeinsamer Alltag in Kita oder Schule. Wie können Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte andere Kulturen kennenlernen, wenn oft schon die eigenen Traditionen nicht mehr bewusst sind? Wie kann ein wertschätzender Austausch über Glauben und Feste gelingen? Dieses Seminar lädt dazu ein, den Blick über den Tellerrand zu werfen und religiöse Vielfalt als Chance zu begreifen. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über verschiedene Religionen, insbesondere über das Christentum und den Islam. Dabei stehen nicht Unterschiede im Vordergrund, sondern das gegenseitige Verstehen und das Bewusstsein für Gemeinsamkeiten. Im Mittelpunkt steht der Austausch über praktische und kreative Möglichkeiten, religiöse Feste in der Kita kindgerecht und mit Offenheit und Respekt zu thematisieren, ohne zu bewerten. Die Teilnehmenden erweitern so ihr Wissen über religiöse Vielfalt und entwickeln Ideen, wie diese im pädagogischen Alltag achtsam und lebendig vermittelt werden kann.
Kinder psychisch kranker Eltern
In welchem Kontext Kinder aufwachsen, ist entscheidend für ihre Entwicklung und ihren Bildungsweg. Viele Kinder leben in einem familiären Umfeld, in dem psychische Erkrankungen der Eltern, wie Depression, Borderline-Störung, Schizophrenie, Alkoholismus oder Drogensucht, einen erheblichen Risikofaktor für eine gesunde kindliche Entwicklung darstellen. Diese Kinder erleben häufig Traumatisierungen, sind gesellschaftlich isoliert, übernehmen Verantwortung für das Wohlergehen der Familie und leiden unter Schuldgefühlen. Sie schwanken zwischen Loyalität zu den Eltern und Distanzierung von ihnen aus Scham und haben eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber psychosozialen Belastungsfaktoren jeder Art. Wenn Kinder in unsicheren Bindungsbeziehungen aufwachsen, werden sie mit einem Alltag konfrontiert, der zunächst Unsicherheit bedeutet. In unsicheren Bindungsbeziehungen können Kinder nicht auf der Grundlage von Neugier und Offenheit die Welt erkunden. Entwicklungsrückstände und Verhaltensauffälligkeiten können eine Folge sein. Diese Fortbildung informiert über Belastungsfaktoren und die Entwicklungsrisiken von Kindern psychisch kranker Eltern. Es werden werden verschiedene Krankheitsbilder kurz dargestellt und ihre mögliche Auswirkungen auf die Kinder betrachtet. - Welche Risikofaktoren wirken auf Kinder psychisch kranker Eltern? - Ressourcen und Schutzfaktoren der Kinder erkennen - Was schützt Kinder psychisch Erkrankter? - Reflexion der eigenen Haltung und Grenzen als Schulbegleitung und Pädagogische*r Mitarbeiter*in
Berufliche Kompetenz erweitern
Dieses Angebot richtet sich an Kindertagespflegepersonen, die ihre berufliche Kompetenz kontinuierlich erweitern, ihren Tagespflegealltag reflektieren und sich unter fachlicher Leitung kollegial austauschen möchten. Tagespflegepersonen sind selten kontinuierlich in kollegialen Teams eingebunden und in erster Linie auf sich allein gestellt. Sie tragen Verantwortung für die Betreuung, Entwicklung und Förderung des Tageskindes. Dabei müssen sie auf die Bedürfnisse des Kindes achten, Erfordernisse der Ämter erfüllen und um eine gute Kooperation mit den Eltern bemüht sein. Hierfür sind Fachkompetenzen und oft ein starkes Konfliktmanagement erforderlich. Dieser Arbeitskreis bietet eine Möglichkeit der Entlastung. Durch die systemische Betrachtung und Reflexion der eigenen Haltung und des eigenen Handelns wird Raum für neue Sichtweisen eröffnet. In der Gruppe können im geschützten Rahmen Anliegen aus dem Betreuungsalltag lösungs- und ressourcenorientiert bearbeitet werden.
Gefühle erleben, verstehen und begleiten
Sind kleine Kinder immer fröhlich, Jugendliche grundsätzlich schlecht gelaunt und Erwachsene in jeder Situation angemessen? So einfach ist es zum Glück nicht. Wir alle erleben täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Gefühle, Kinder und Jugendliche in Kita und Schule ebenso. Oft wird jedoch vergessen, mit starken Emotionen angemessen umzugehen. In dieser Fortbildung wird gezeigt, wie Kinder und Jugendliche lernen können, ihre Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und auszudrücken. Auch Erwachsene erhalten Anregungen, die eigene Gefühlswelt bewusster wahrzunehmen und sensibel auf andere zu reagieren. Gemeinsam wird erarbeitet, wann Wut, Freude oder Albernheit ihren Platz haben dürfen und wie Emotionen im pädagogischen Alltag erkannt und benannt werden können - bei sich selbst wie bei anderen. Die Teilnehmenden erlernen in diesem Kurs Grundlagen eines bewussten und konstruktiven Umgangs mit Gefühlen und erweitern ihre Handlungskompetenz im pädagogischen Alltag.
Umgang mit Neurodiversität & Vielfalt im Klassenzimmer
LRS, Dyskalkulie oder ADHS - all diese Diagnosen begegnen uns im schulischen Alltag häufig. In den vergangenen Jahren hat sich zusätzlich der Begriff der Neurodiversität etabliert. Er beschreibt neurobiologische Unterschiede in Wahrnehmung, Reizverarbeitung und Interaktion nicht als Defizite, sondern als natürliche Ausprägungen menschlicher Vielfalt. Etwa zwanzig Prozent der Menschen in Deutschland sind neurodivergent. Ein grundlegendes Verständnis dieses Themenfeldes ist daher unverzichtbar, um Schülerinnen und Schüler individuell begleiten zu können. Im Seminar befassen sich die Teilnehmenden mit den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodiversität, den besonderen Ressourcen neurodivergenter Kinder sowie mit Barrieren in einer auf neurotypische Wahrnehmung ausgerichteten Umwelt. Im gemeinsamen Austausch wird erarbeitet, welche Bedingungen neurodivergente Kinder für eine gesunde Entwicklung und gutes Lernen benötigen.
Abenteuer Draußen
Dieses praxisnahe Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die Naturtage mit Kindern planen und durchführen möchten. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Ausflüge in Wald und Flur sinnvoll und sicher gestaltet werden können. Themen sind unter anderem die Planung eines Draußentages, passende Ausrüstung, rechtliche Grundlagen (z. B. Betretungsrechte, Schutzgebiete), Gefahren in der Natur, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie grundlegende Artenkenntnis zu Pflanzen und Tieren. Darüber hinaus erhalten Sie praxisorientierte Tipps für eine spielerische Wissensvermittlung: Naturerfahrungen, einfache Bestimmungshilfen und altersgerechte Methoden machen den Aufenthalt im Freien für Kinder spannend und lehrreich. Wichtig: Der Kurs findet draußen statt. Bitte bringen Sie wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, ein Sitzkissen (z. B. Isomattenabschnitt), Picknick und ausreichend Getränke mit. Achten Sie außerdem auf ausreichenden Sonnen- und Insektenschutz. Bei Sturm, Dauerregen oder Gewitter wird der Termin verschoben. Bitte informieren Sie uns bei der Anmeldung über Allergien oder gesundheitliche Einschränkungen.
Ringen und Raufen - Sinnvolles Kräftemessen in Kita- und Grundschulalltag
Wenn Kinder im Kita- und Grundschulalltag raufen, wird dieses sehr unterschiedlich wahrgenommen. Aber was steckt eigentlich dahinter? Warum raufen Kinder? Welche Rahmenbedingungen müssen wir schaffen, damit Ringen und Raufen zu einem „sinnvollen“ Kräftemessen werden? Diese und weitere Fragestellungen sowie die Selbsterfahrung für alle Teilnehmenden stehen im Vordergrund dieses Workshops. Kursinhalte sind u.a.: - Bewegungsfreude erleben - Teamspiele - Spiele mit leichtem Körperkontakt - Ringen und Raufen - Theoretische Grundlagen Dieser Workshop ist mit 5 Lerneinheiten anerkannt für das „Markenzeichen Bewegungskita“. Bitte mitbringen: Hallenschuhe, sporttaugliche Kleidung, Getränke, Verpflegung.
Den systemischen Ansatz verstehen und nutzen
Im Systemischen Ansatz wird der einzelne Mensch nicht nur für sich gesehen, sondern in der Beziehung und in der Wechselwirkung zu seiner Umgebung betrachtet. Daher können systemische Sichweisen auch hervorragend in die Team- und Gruppenarbeit einfließen. In diesem Seminar werden Schwerpunkte der systemischen Arbeit praxisorientiert erfahrbar gemacht. Sie lernen typische Ansatzpunkte der systemischen Arbeit durch Selbsterfahrung kennen und können das Gelernte anwenden. Inhalt: - Einführung in die Theorie des systemischen Ansatzes - Fragetechniken - Ressourcenorientierung - Einbindung in der Teamarbeit - Praktische Übungen - Fallbeispiele
Ex-Schutz auf Kläranlagen
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt.
Inhalt und Lernziel:
Auf Kläranlagen mit eigener Gaserzeugung wird Faulgas gewonnen, das mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden kann. Aber auch in umschlossenen Einlaufbauwerken, Rechengebäuden und Pumpensümpfen können explosible Gase auftreten.
Es ist daher unbedingt notwendig, dass das Kläranlagenpersonal mit Ex-Schutz-Zonen und -Maßnahmen, Warnhinweisen und Sicherheitsvorschriften vertraut ist. Weiterhin soll dieser Kurs auf mögliche Explosionsgefahren im täglichen Betrieb aufmerksam machen und Sicherheitsmaßnahmen zu deren Vermeidung verdeutlichen.
Themenübersicht:
- Gefahren durch Gase auf der Kläranlage
- Analysen und Erkennungsmethoden von Gasen
- Ex-Schutzbereiche und Kennzeichnung
- Verhalten in Ex-Schutzzonen
- Entstehung von Faulgasen, Zündgefahren
- Bedienung der Faulanlage
- In- und Außerbetriebnahme von Anlagenteilen
- Betreten von Kanälen, Schächten und Bauwerken
Zielgruppe:
Betriebspersonal von Kläranlagen
Referenten:
Der Kurs wird vom Ausbilderteam der KVHS Norden durchgeführt und ggf. durch externe Referenten ergänzt.
Das ausgewiesene Kursentgelt gilt für Teilnehmende mit einer DWA-Mitgliedschaft. Sollte keine DWA-Mitgliedschaft vorhanden sein, erhöht sich das Kursentgelt auf 335,00 €.
Bewegter Morgenkreis - rhythmisch fit
In dieser praxisorientierten Fortbildung werden vielfältige Bewegungs- und Rhythmusspiele vorgestellt, die sich besonders für eine schwungvolle Begrüßung im Morgenkreis eignen. Von einfachen Sprechversen mit kleinen Bewegungen bis hin zu komplexeren Rhythmusspielen, die auch gesungen werden können. Die Teilnehmenden erleben, wie viel Freude das gemeinsame rhythmische Sprechen und Spielen bereitet. Zum Einsatz kommen einfache Materialien wie Kastanien, Becher oder Steine. Die Bewegungs- und Rhythmusspiele werden Schritt für Schritt eingeübt und durch Sprechverse, Lieder sowie verschiedene Körperklänge wie Klatschen, Patschen oder Stampfen unterstützt. Alle Abläufe werden nach dem Prinzip „Anschauen, Hören und Mitmachen“ praktisch erprobt. Im Verlauf der Fortbildung wird außerdem ausführlich thematisiert, wie das musikalische Tun die alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita unterstützen kann.
Hochsensibilität im pädagogischen Alltag verstehen und begleiten
Hochsensible Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch eine besonders differenzierte Wahrnehmung und ein intensives emotionales Erleben aus. Sie verfügen häufig über eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, ein hohes Maß an Empathie sowie ein starkes Interesse an künstlerischen, musikalischen oder naturbezogenen Themen. Gleichzeitig stellen hohe sensorische Empfindlichkeiten, z. B. gegenüber Geräuschen, Gerüchen oder Berührungen, sowie eine erhöhte Reizverarbeitung pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Neue oder unübersichtliche Situationen können bei diesen jungen Menschen zu Rückzug oder emotionaler Überforderung führen. In dieser Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen über Hochsensibilität im Kindes- und Jugendalter. Sie lernen, wie Sie hochsensible Kinder und Jugendliche gezielt unterstützen, ihre Ressourcen erkennen und stärken sowie ihre Bedürfnisse achtsam in die pädagogische Arbeit integrieren können. Schwerpunkte der Fortbildung: - Merkmale und Abgrenzung von Hochsensibilität im Vergleich zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen - Pädagogische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit hochsensiblen Kindern und Jugendlichen - Förderung von Selbstregulation und Resilienz - Gestaltung unterstützender Rahmenbedingungen Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre pädagogische Handlungskompetenz zu erweitern und hochsensible junge Menschen in ihrer Entwicklung feinfühlig und wirksam zu begleiten.
Autismus – Autismus Spektrum Störung – Mutismus: Früherkennung und praktische Unterstützung in der Kita
In der heutigen Zeit beobachten Erzieherinnen und Erzieher vermehrt Verhaltensweisen und Sprachmuster, die bei Kindern als „besonders“ wahrgenommen werden. Doch was steckt hinter diesen Verhaltensweisen? Wie lässt sich unterscheiden, ob es sich um Auffälligkeiten, eine Störung oder eine besondere Herausforderung handelt?
Dieses ganztägige Seminar richtet sich an Fachkräfte in Kitas und vermittelt fundiertes Wissen zu Autismus, Autismus Spektrum Störung (ASS) und Mutismus. Ziel ist es, Sie zu befähigen, Kinder mit besonderen Bedürfnissen frühzeitig zu erkennen, angemessen zu reagieren und die Kinder sowie ihre Familien bestmöglich zu unterstützen.
Sie erhalten:
• Praktische Beobachtungskriterien bei Verdacht auf Verhaltens- und Sprechbesonderheiten
• Einblicke in soziale, emotionale und sprachliche Eigenschaften betroffener Kinder
• Informationen zu diagnostischen Wegen und ihren Ansprechpartnern
• Anregungen zur Unterstützung bei der Integration in die Kita
• Orientierungshilfen für die Zusammenarbeit mit Familien
Inhalte:
• Differenzierung: Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Auffälligkeit und Störung?
• Wann spricht man von Autismus? Welche Merkmale sind typisch?
• Was bedeutet Autismus Spektrum Störung? Wie erkenne ich die Vielfalt?
• Wie unterscheide ich Mutismus von anderen Sprachentwicklungsstörungen?
• Welche Schritte sind bei Verdacht auf eine Störung sinnvoll? Wo und wie erfolgt die Diagnosestellung?
• Wie berate ich Eltern sensibel und kompetent?
• Welche unterstützenden Maßnahmen und Hilfsangebote gibt es für das Kita-Team und die Familien?
Ziel des Seminars:
Durch Wissenserweiterung und praktisches Handwerkszeug können Sie dazu beitragen, jedem Kind – unabhängig von seiner Besonderheit – einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Sie fördern das Verständnis im Team, stärken die Zusammenarbeit mit den Eltern und sorgen für ein kindgerechtes, empathisches Umfeld, in dem sich alle Kinder wohlfühlen und entwickeln können.
Psychomotorik U3
„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht – und hat’s einfach gemacht!“ Unter diesem Motto gestalten wir diesen praxisnahen Workshop zur Psychomotorik für zwei- bis dreijährige Kinder. Im Mittelpunkt stehen Bewegungslandschaften, einfache Bewegungsspiele sowie kreative Ideen, wie man mit begrenzten Mitteln vielfältige Bewegungsanreize schaffen kann. Die Teilnehmenden erleben Psychomotorik hautnah und reflektieren dabei, wie sich das Erlernte unmittelbar im eigenen Arbeitsalltag umsetzen lässt – sei es in der Turnhalle oder auf engem Raum, mit speziellen Geräten oder Alltagsmaterialien. Die Selbsterfahrung steht dabei klar im Vordergrund. Anschauliche Übungen und Austauschphasen helfen, die psychomotorischen Grundlagen besser zu „begreifen“. Ziel ist es, Kinder in ihrer Entwicklung ganzheitlich und ressourcenorientiert zu begleiten – mit Spaß an der Bewegung, individuell und praxisnah. Kursinhalte: - Bewegungsspiele für kleine Räume und große Hallen - Einsatz von Alltagsmaterialien - Planen, Bauen und Ausprobieren von Bewegungslandschaften - Wahrnehmungs- und Entspannungsspiele - Psychomotorik erleben und in den Alltag übertragen Diese Fortbildung ist mit 8 Lerneinheiten für das Markenzeichen Bewegungskita anerkannt. Bitte mitbringen: Hallenschuhe, sporttaugliche Kleidung, Getränke, kleine Verpflegung.
Kinder psychisch kranker Eltern - Vertiefungskurs
Diese Fortbildung baut auf den Kurs "Kinder psychisch kranker Eltern" auf und dient der Erweiterung und Vertiefung der Thematik. An diesem Tag soll den Teinehmenden Raum für offene Fragen und kollegiale Fallberatung gegeben werden. Eine vorangegangende Teilnahme an dem Einstiegskurs ist hier Voraussetzung.
Stirbst du auch mal?
Fragen nach dem Tod stellen auch Fachkräfte in Kindertagesstätten immer wieder vor Herausforderungen: Was verstehen Kinder im Vorschulalter schon von Endgültigkeit? Wie kann über „für immer“ gesprochen werden? Und wie lässt sich das Thema sensibel und kindgerecht aufgreifen, sei es anlässlich eines konkreten Ereignisses oder als allgemeine Thematisierung? Im Kurs werden Unterschiede zwischen verschiedenen Formen von Verlusten (z. B. Tod eines Haustieres im Vergleich zu einem engen Familienmitglied) ebenso aufgegriffen wie kulturelle und religiöse Perspektiven. Es wird der Frage nachgegangen, welche Reaktionen und Verhaltensänderungen bei Kindern möglich sind und welche Ausdrucksformen von Trauer hilfreich oder hinderlich sein können. Dabei werden auch Anregungen gegeben, wie Fachkräfte sowohl in Einzelgesprächen als auch in Gruppensituationen unterstützend handeln können.
Eltern- und Entwicklungsgespräche professionell führen
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieses bekannte Zitat von Paul Watzlawick verdeutlicht die zentrale Bedeutung von Kommunikation, besonders im sensiblen Bereich der frühkindlichen Bildung.
Eltern- und Entwicklungsgespräche sind ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit und stellen eine wichtige Brücke zwischen Einrichtung und Familie dar. Gleichzeitig bringen sie häufig Unsicherheiten mit sich – sowohl auf Seiten der Fachkräfte als auch der Eltern bzw. Sorgeberechtigten.
In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit folgenden Fragen auseinander:
· Wie können Gespräche zur kindlichen Entwicklung gelingend gestaltet werden?
· Welche kommunikativen Strategien stehen uns als Fachkräfte zur Verfügung?
· Welche typischen Stolperfallen gibt es – und wie lassen sie sich vermeiden?
· Welche Chancen bieten diese Gespräche für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit?
Durch praxisnahe Methoden, Reflexion und Austausch entwickeln wir gemeinsam ein sicheres Fundament für professionelle und einfühlsame Elterngespräche.
Die Maus muss niesen - Sprachförderung mit ersten Geschichten
Kinder erschließen sich ihre Umwelt auf vielfältige Weise. Erwachsene, die sie dabei begleiten, haben großen Einfluss darauf, wie diese Entdeckungen gelingen. Je zugewandter die Begleitung ist und je mehr Sinne angesprochen werden, desto stärker werden Körpergefühl, Wahrnehmungsfähigkeit und Neugier gefördert. Über spielerische Sinnesanregungen können Zuhör- und Sprachvermögen ebenso unterstützt werden wie Selbstvertrauen und Vertrauen ins Leben. Diese Grundlagen tragen nicht nur zu einer positiven Haltung bei, sondern schaffen auch wichtige Voraussetzungen für Lernfähigkeit und eine gesunde Entwicklung. Der Workshop bietet zahlreiche praktische Anregungen, die sich direkt im Alltag mit Kindern umsetzen lassen.