Praxisanleitung
Kurse (9)
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Anleitungen in palliativen Situationen
In der Pflegepraxis sind präventive, rehabilitative, kurative und palliative Elemente des pflegerischen Handelns ausbildungsbezogen zu bestimmen und diese bei Anleitungssituationen als Lernaufgaben gezielt zu berücksichtigen. Diese Prinzipien gelten für alle Praxisfelder in der Arbeit mit sterbenden Menschen. In dieser dreitägigen berufspädagogischen Fortbildung wird es um folgende Elemente der Praxisanleitung in der Palliativpflege gehen: - Die besondere Rolle der Praxisanleitung in der Palliativpflege - Basiswissen für Auszubildende in Palliative Care - Kuration vs. Palliation - Palliative Care als multidisziplinärer Ansatz - Bewusstwerdung der eigenen Sterblichkeit - Verschiedene Übungen zur Selbsterfahrung für Auszubildende - Methoden zur Entwicklung einer Palliativen Haltung - Vorbildcharakter von Praxisanleitenden in ihrer Haltung zu: alltäglicher Pflegearbeit, Anleitungsprozessen und ihrer Gestaltung, Vorgaben und Leitbild des Trägers, Kooperation mit unterschiedlichen Berufsgruppen
Kommunikative Herausforderung im Alltag der Praxisanleiter
1. Kommunikation im beruflichen Alltag (12 h) Im beruflichen Alltag scheint Kommunikation so selbstverständlich, dass wir selten darüber nachdenken, auf welche Weise sie geschieht. Missverständnisse, Zeitdruck, Beziehungskonflikte und daraus resultierender Stress und Demotivation sind die Folgen. Missverständnisse in der Praxisanleitung sind häufig auf ein mangelndes Wissen über effiziente Kommunikationsmodelle, deren praktischer Nutzen und korrekte Umsetzung sehr wichtig sind, zurückzuführen. Wer von sich und seinen Ideen überzeugt ist, jedoch nicht in der Lage ist, sein Anliegen in entsprechende Worte zu fassen, wird es schwer haben, andere für seine Sache zu begeistern. Ein Praxisanleiter in der Pflege sollte daher seine Sprache sehr ernst nehmen und ein stark ausgeprägtes Reflexionsvermögen besitzen oder erwerben, wenn er bei seinen ihm anvertrauten Schülern etwas bewirken möchte. Mit einer exzellenten Kommunikation sind Zielsetzungen von Praxisanleitern schneller und müheloser erreichbar und gleichzeitig wird es dem Schüler erleichtert, sich ebenfalls angemessen zu verständigen, weil der Praxisanleiter als Vorbild fungiert. 2. Strategien des Umgangs mit herausfordernden Auszubildenden (12 h) Herausfordernde Auszubildende bringen Praxisanleitende und das Arbeitsteam oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und Toleranz. Wenngleich viele Praxisanleitende wissen, dass hinter dem Verhalten zumeist ein „guter Grund“ - im Sinne einer Kausalität bzw. eines inneren Einwandes des entsprechenden Auszubildenden - steckt, ist der kommunikativ-zwischenmenschliche Umgang damit zumeist komplex. „Schwierige“ Menschen haben schwierige Erfahrungen gemacht und dafür verdienen sie zunächst einmal unser Verständnis. Darüber hinaus ist es jedoch überaus wichtig, die (unbewussten) Strategien des herausfordernden Auszubildenden zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren. Selbstverständlich spielen dabei auch systemische Aspekte eine große Rolle. Herausfordernde Verhaltensweisen von Auszubildenden werden im Seminar anhand einer Typologie „schwieriger“ Menschen diskutiert und hinsichtlich der Hintergründe beleuchtet. Dabei spielt die Annahme, dass jeder Mensch aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen „besteht“, eine übergeordnete Rolle. Auf der Basis verschiedener kausaler Überlegungen über die „Wurzeln“ und guten Absichten der inneren Anteile werden (kommunikative) Strategien diskutiert, praktisch erprobt und reflektiert.
Gestaltung von Lernaufgaben für die praktische Ausbildung in der Generalistik
Tag 1 Auffrischung Ausbildungsstruktur und gesetzliche Grundlagen Tag 2 Pflegeschwerpunkte des eigenen Arbeitsbereiches ermitteln Tag 3 Arbeitsphase Lernaufgaben formulieren
Wie wir werden, die wir sind - Erkenntnisse aus der Hirnforschung für die Praxisanleitung
Auf der Basis der Ansätze von u.a. Daniel J. Siegel und Joachim Bauer, beschäftigt sich das Seminar damit, wie Menschen zu denen werden, die sie sind. Wie entwickelt sich unser Gehirn, wie zeigen sich in der Folge unsere Persönlichkeit, unsere Möglichkeiten und Grenzen? So wird es möglich, das Erleben und Verhalten von Menschen besser zu verstehen und sich auch in der Praxisanleitung entsprechend besser darauf einzustellen.
New York und New Leadership - Führungstools für Praxisanleitende
Praxisanleitung ist immer auch ein Stück Führungsarbeit. Auch, wenn Praxisanleitende nicht disziplinarisch vorgesetzt sind, ähnelt ihre Arbeit an vielen Stellen denen der Leitungskräfte und nutzt ähnliche und tlw. auch neue Ansätzen und Methoden. Zum Beispiel die Bereiche Pre- und Onboarding, Feedback und Coaching, Haltung und Sinn sowie eine gelingene Kooperation mit GenZ (New Work) sind hier relevant. Das Seminar bietet die Möglichkeit zur Standortbestimmung sowie Erweiterung der eigenen Haltungen und Arbeitsweisen.
Herausforderungen in der Praxisanleitung-
Ziel der Fortbildung ist: Heterogenität in der Pflege als Chance und Herausforderung sehen. Unterrichts- und Anleitungsstrategien gezielt anpassen können. Eine strukturierte und effektive Praxisanleitung durchführen können. Rechtliche Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten sicher anwenden.
Basale Stimulation® nach Prof. Dr. Fröhlich Basiskurs
Basale Stimulation® ist ein ganzheitliches, körperbezogenes Konzept mit individuellen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsangeboten für Menschen die in diesen Belangen Einschränkungen erleiden. (www.basale-Stimulation.de)
Alltägliche pflegerische Handlungen wie Körperpflege, Ernährung und Mobilisation werden zu therapeutischen Möglichkeiten für den betroffenen Menschen. Sie ermöglichen ihm, sich selbst stärker und bewusster zu erfahren, sein verlorenes Körperschema wieder zu entdecken, die Umwelt wahrzunehmen und zu kommunizieren. In der Umsetzung kommt es zu keinem zeitlichen Mehraufwand, sondern zu einer veränderten Arbeitsweise. Nicht das was, sondern das wie ist entscheidend.
Inhalte:
• Grundgedanken der Basalen Stimulation®,
• Stimulationsangebote der Basissinne (somatisch, vestibulär und vibratorisch)
• Pflegeverständnis, Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen,
• nonverbale Kommunikation,
• Möglichkeiten der Atembegleitung, spezielle Lagerungen.
• Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis
Die Seminarinhalte werden durch Theorie, Praxis und Selbsterfahrung vermittelt und vertieft. Der Austausch der Teilnehmenden und der Bezug zur eigenen Praxis sind wichtige Elemente des Kurses.
Zielgruppe:
Pflegekräfte, Betreuungskräfte und Therapeuten, Nach 3 tägiger Teilnahme bekommen die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.
Mitzubringen vom Teilnehmer:
Yoga/Isomatte, bequeme Kleidung, warme Socken, Decke und Kissen, Handtuch,
Ethik für Pflegende
Inhalte: - Grundlagen Ethik - Pflegeethik - Ethikkodex für Pflegende - Ethische Entscheidungsfindung - Menschenwürde - Medizinethische Prinzipien - Patientenwille, Einwilligung und medizinische Indikation - Informed Consent - Ethisch argumentieren - Praxisanleitung und Ethik(-kompetenz) - Ethische Dilemmasituationen - Organisationsethik - Ethische fallbesprechung und Co - Therapiezieländerung - Ethik am Lebensende