Jugendhilfe und Schule
Kurse (6)
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Kinder psychisch kranker Eltern
In welchem Kontext Kinder aufwachsen, ist entscheidend für ihre Entwicklung und ihren Bildungsweg. Viele Kinder leben in einem familiären Umfeld, in dem psychische Erkrankungen der Eltern, wie Depression, Borderline-Störung, Schizophrenie, Alkoholismus oder Drogensucht, einen erheblichen Risikofaktor für eine gesunde kindliche Entwicklung darstellen. Diese Kinder erleben häufig Traumatisierungen, sind gesellschaftlich isoliert, übernehmen Verantwortung für das Wohlergehen der Familie und leiden unter Schuldgefühlen. Sie schwanken zwischen Loyalität zu den Eltern und Distanzierung von ihnen aus Scham und haben eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber psychosozialen Belastungsfaktoren jeder Art. Wenn Kinder in unsicheren Bindungsbeziehungen aufwachsen, werden sie mit einem Alltag konfrontiert, der zunächst Unsicherheit bedeutet. In unsicheren Bindungsbeziehungen können Kinder nicht auf der Grundlage von Neugier und Offenheit die Welt erkunden. Entwicklungsrückstände und Verhaltensauffälligkeiten können eine Folge sein. Diese Fortbildung informiert über Belastungsfaktoren und die Entwicklungsrisiken von Kindern psychisch kranker Eltern. Es werden werden verschiedene Krankheitsbilder kurz dargestellt und ihre mögliche Auswirkungen auf die Kinder betrachtet. - Welche Risikofaktoren wirken auf Kinder psychisch kranker Eltern? - Ressourcen und Schutzfaktoren der Kinder erkennen - Was schützt Kinder psychisch Erkrankter? - Reflexion der eigenen Haltung und Grenzen als Schulbegleitung und Pädagogische*r Mitarbeiter*in
Umgang mit Neurodiversität & Vielfalt im Klassenzimmer
LRS, Dyskalkulie oder ADHS - all diese Diagnosen begegnen uns im schulischen Alltag häufig. In den vergangenen Jahren hat sich zusätzlich der Begriff der Neurodiversität etabliert. Er beschreibt neurobiologische Unterschiede in Wahrnehmung, Reizverarbeitung und Interaktion nicht als Defizite, sondern als natürliche Ausprägungen menschlicher Vielfalt. Etwa zwanzig Prozent der Menschen in Deutschland sind neurodivergent. Ein grundlegendes Verständnis dieses Themenfeldes ist daher unverzichtbar, um Schülerinnen und Schüler individuell begleiten zu können. Im Seminar befassen sich die Teilnehmenden mit den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodiversität, den besonderen Ressourcen neurodivergenter Kinder sowie mit Barrieren in einer auf neurotypische Wahrnehmung ausgerichteten Umwelt. Im gemeinsamen Austausch wird erarbeitet, welche Bedingungen neurodivergente Kinder für eine gesunde Entwicklung und gutes Lernen benötigen.
Kinder psychisch kranker Eltern - Vertiefungskurs
Diese Fortbildung baut auf den Kurs "Kinder psychisch kranker Eltern" auf und dient der Erweiterung und Vertiefung der Thematik. An diesem Tag soll den Teinehmenden Raum für offene Fragen und kollegiale Fallberatung gegeben werden. Eine vorangegangende Teilnahme an dem Einstiegskurs ist hier Voraussetzung.
Zwischen YouTube und TikTok – Medienkompetenz in der Grundschule
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Medienwelt von Kindern im Grundschulalter und setzen sich mit Chancen und Risiken digitaler Lebenswelten auseinander. Sie erarbeiten Strategien, um Medienkompetenz kindgerecht im Schulalltag zu fördern, und reflektieren ihre Rolle als pädagogische Begleitende in der Medienerziehung. Neben theoretischen Grundlagen werden praxisnahe Beispiele für medienpädagogische Projekte vorgestellt - etwa zur Erkennung von Fake News, zur sicheren Internetnutzung oder zum kreativen Umgang mit digitalen Medien. Auch der Umgang mit problematischer Mediennutzung, Cybermobbing oder Gaming-Sucht wird thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Familien: Wie können pädagogische Fachkräfte Eltern für das Thema sensibilisieren, ins Gespräch kommen und gemeinsame Regeln zur Mediennutzung entwickeln? Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien zu gewinnen und Kinder aktiv, verantwortungsvoll und kreativ in ihrer Medienwelt zu begleiten.
Deeskalierende Gesprächsführung im Schulalltag
Im Schulalltag kann es immer wieder zu angespannten Situationen oder Konflikten mit Schülerinnen und Schülern kommen. Die Fähigkeit, in solchen Momenten professionell, empathisch und deeskalierend zu handeln, ist entscheidend für ein positives Lernumfeld und den Schutz aller Beteiligten. In dieser Fortbildung werden Grundlagen und praxisnahe Methoden vermittelt, um die eigene Konfliktkompetenz zu stärken und sicher auf herausfordernde Situationen reagieren zu können. Die Teilnehmenden - erhalten einen Überblick über die Entstehung und Dynamik von Konflikten sowie über psychologische und neurobiologische Hintergründe eskalierender Situationen. Ein Blick auf das Konzept der Neurodiversität ergänzt diesen Themenbereich. - erlernen verbale Deeskalationstechniken wie aktives Zuhören, Paraphrasieren, Ich-Botschaften, gezielte Fragetechniken und klare, freundliche Ansagen. Auch der Umgang mit Widerstand, Angriff oder Schweigen wird thematisiert. - sensibilisieren sich für nonverbale Kommunikation, Körperhaltung, Mimik und den angemessenen Umgang mit Nähe und Distanz. - reflektieren eigene Reaktionsmuster und trainieren Techniken zur Selbstregulation, um in Stresssituationen ruhig und besonnen zu bleiben. - lernen Präventionsstrategien kennen, um Frühwarnzeichen und Auslöser von Konflikten frühzeitig zu erkennen. - wenden das Gelernte in praxisnahen Rollenspielen und Fallbeispielen aus dem Schulalltag an und entwickeln eine persönliche „Tool-Box“ mit hilfreichen Formulierungen und Leitfäden für den Berufsalltag.
Zwischen YouTube und TikTok – Medienkompetenz in der Grundschule
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Medienwelt von Kindern im Grundschulalter und setzen sich mit Chancen und Risiken digitaler Lebenswelten auseinander. Sie erarbeiten Strategien, um Medienkompetenz kindgerecht im Schulalltag zu fördern, und reflektieren ihre Rolle als pädagogische Begleitende in der Medienerziehung. Neben theoretischen Grundlagen werden praxisnahe Beispiele für medienpädagogische Projekte vorgestellt - etwa zur Erkennung von Fake News, zur sicheren Internetnutzung oder zum kreativen Umgang mit digitalen Medien. Auch der Umgang mit problematischer Mediennutzung, Cybermobbing oder Gaming-Sucht wird thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Familien: Wie können pädagogische Fachkräfte Eltern für das Thema sensibilisieren, ins Gespräch kommen und gemeinsame Regeln zur Mediennutzung entwickeln? Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien zu gewinnen und Kinder aktiv, verantwortungsvoll und kreativ in ihrer Medienwelt zu begleiten.